
Die Frage ist nicht mehr neu und dennoch durch die neue Kennzeichnungspflicht aktueller denn je. KI Business Portrait -eneratoren (oft auch als KI Headshot-Tools bezeichnet), gibt es seit ein paar Jahren und die alten Gegenargumente fehlende Hände oder sechs Finger verlieren an Kraft. Die Tools sind besser geworden, wer heute max. 20 € und ein paar Selfies investiert, bekommt ein Bild, das auf den ersten Blick professionell wirkt.
Was neu ist, ist nicht die Technik. Es ist eine Frage, die ich mir seitdem stelle. Was passiert eigentlich, wenn ein Bild als KI generiert gekennzeichnet ist (so schick und edel das von einigen auch umgesetzt wird.) Ich hab mich auf die Suche der Antwort gemacht und die ist gar nicht so überraschend.
Was also die Forschung zeigt.
Eine Untersuchung der Hochschule Hannover hat genau das getestet. Ohne Kennzeichnung erkennen die meisten Menschen kaum noch einen Unterschied zwischen einem echten und einem KI generierten Bild, aber ist es sichtbar als KI generiert markiert sinken vertrauen und damit Kaufabsicht spürbar. Sogar wenn das Bild in Wahrheit ein echtes Foto war, das nur fälschlich gekennzeichnet wurde.
Eine zweite unabhängige Arbeit (des CISPA Instituts) findet die andere Hälfte des Phänomens: KI Labels erzeugen jetzt ein überproportionales Vertrauen in alles, was nicht gelabelt ist, und verschlechtern aber auch gleichzeitig die Fähigkeit, überhaupt zwischen Echt und Unrecht zu unterscheiden.
Jetzt könnte ich als Fotografin einfach sagen: „Siehst du, echte Fotos sind besser." Aber das ist total uninteressant, weil das sage ich ja sowieso. :-) Der eigentliche Punkt: es geht nicht darum, ob ein Bild echt ist, sondern ob es als echt erkennbar und spürbar ist. Also geht es mal wieder nicht nur um Technik, sondern um das was vor der Kamera passiert. Ein echtes Shooting, ein Bild das eine Situation zeigt die es wirklich gab, trägt eine eine Beweiskraft, die sich nicht simulieren lässt vor allem auch nicht für den fotografierten.
Wenn du Verantwortung trägst, ist das kein ästhetisches Thema mehr.
Ein Vertrauensbruch durch deine Bilder ist nicht nur ärgerlich, sondern für jemanden der zB ein Unternehmen führt oder sich so seinen Kunden präsentiert ein Problem. Und zwar genau dort, wo Vertrauen eigentlich mehr als wichtig ist.
Wann ein KI Bild reicht und wenn nicht.
Ehrlicherweise, für ein schnelles Profilbild mit geringer Reichweite oder einem Platzhalter, reicht ein KI Business Portrait aus. (Kennzeichnung nicht vergessen.) Es reicht aber nicht wenn das Bild Vertrauen aufbauen soll, das über den ersten Blick hinausgeht. Wenn also jemand anhand dieses Bildes eine Entscheidung über dich trifft.
Was mich an einem echten Personal Brand Shooting aber persönlich am meisten begeistert ist gar nicht nur der Tag selbst, sondern das was davor passiert. D.h. der Moment, in dem man anfängt, sich noch mal bewusst mit der eigenen Positionierung Wirkung und Erscheinung auseinander zu setzen. Von der Kleidung bis zur inneren Haltung. Deshalb setze ich bei einem Personal Brand Shooting viel früher an und entwickel gemeinsam mit meinen Kunden die passende Bild Strategie. Die Location, ob mit lokalem Bezug oder nicht, die Strukturen, die Farben. All das ist eine bewusste Wahl. Am Ende steht dein Unikat das spürst du selbst beim Verwenden der Bilder und das spüren auch deine Kunden. Wer in sich investiert, in den investiert man auch gern.
Wenn du dieses Thema spannend findest oder noch Fragen hast, meld dich immer gern. Den Link zum unverbindlichen Erstgespräch findest du auf der Startseite!
Deine Henrica

Starke Bilder entstehen nicht durch perfekte Posen. Sie passieren, wenn Persönlichkeit, Atmosphäre und Vertrauen zusammenkommen.
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