4-5 Minuten

Warum sich Sichtbarkeit so anstrengend anfühlt, obwohl deine Arbeit gut ist

Warum sich Sichtbarkeit trotz guter Arbeit schwer anfühlt und warum das selten an dir liegt. Ein ruhiger Blick darauf, was wirklich Energie kostet und weshalb Klarheit wichtiger ist als mehr Präsenz.
Autor
Henrica Gehrmann
January 8, 2026

Sichtbarkeit fühlt sich für viele anstrengender an,
als sie eigentlich sein sollte.


Nicht laut.
Sondern leise und dauerhaft. Dabei ist die Arbeit gut.
Und trotzdem passt etwas nicht zusammen:
Die Qualität dessen, was man tut,
spiegelt sich nicht im Außen wider.

Viele versuchen, das mit mehr Präsenz zu lösen.
Doch je mehr Druck entsteht,
desto schwerer fühlt sich Sichtbarkeit an.
Das hat selten mit fehlendem Mut zu tun,
sondern mit fehlender Klarheit.

Gute Arbeit ≠ sichtbare Arbeit

Gute Arbeit wird oft mit Sichtbarkeit verwechselt.
Als würde Qualität automatisch gesehen werden,
wenn man nur lange genug gut arbeitet.

In der Realität bleibt davon häufig nur ein Ausschnitt sichtbar.
Nicht das, was die Arbeit ausmacht,
sondern das, was nach außen gerade Platz findet.

Das erzeugt einen stillen Widerspruch:
Man weiß, dass die eigene Arbeit Substanz hat
und wirkt trotzdem kleiner, als man ist.
Nicht, weil etwas fehlt.
Sondern weil es sich nicht richtig übersetzt.

Sichtbarkeit wird heute oft als etwas dargestellt,
das man einfach zusätzlich erledigt.


Neben der eigentlichen Arbeit.
Neben allem anderen.

Gleichzeitig soll sie regelmäßig sein,
persönlich, durchdacht, präsent.
Man soll zeigen, was man tut,
während man es tut.
Und am besten auch noch erklären, warum.

Das ist kein kleines Extra.
Das ist eine zweite Aufgabe.
Und genau das überfordert viele
nicht laut, sondern schleichend.

Denn wer ständig entscheiden muss,
was gezeigt werden soll und wie,
verliert Energie.
Nicht, weil der Wille fehlt.
Sondern weil Sichtbarkeit so gedacht wird,
als müsse sie immer neu entstehen.

Das eigentliche Problem: fehlende Klarheit und fehlendes Material

Was Sichtbarkeit zusätzlich schwer macht,
ist nicht nur das Tempo oder der Vergleich.
Es ist das ständige Neu-Entscheiden.

Immer wieder diese Frage:
Was soll ich zeigen?
Und kurz danach: Ist das richtig so?

Wenn keine Klarheit darüber da ist,
was zur eigenen Arbeit passt
und was nicht,
wird Sichtbarkeit zur Kopfsache.
Nicht, weil sie kompliziert ist,
sondern weil sie jedes Mal von vorne beginnt.

Hinzu kommt fehlendes Material.
Nicht im Sinne von „zu wenig Ideen“,
sondern im Sinne von Bildern, Texten oder Grundlagen,
die tragen.
Ohne diese Basis entsteht das Gefühl,
ständig improvisieren zu müssen.

Und Improvisation kostet Energie.
Vor allem dann,
wenn sie kein Ausnahmezustand ist,
sondern Dauerzustand.

Abschluss, Druck rausnehmen

Wenn sich Sichtbarkeit schwer anfühlt,
ist das kein Zeichen dafür,
dass man ungeeignet dafür ist.

Oft fehlt nicht der Mut,
nicht die Disziplin
und auch nicht die Bereitschaft, sich zu zeigen.
Was fehlt, ist ein klarer Ausgangspunkt.
Etwas, das trägt, statt ständig neue Entscheidungen zu verlangen.

Sichtbarkeit muss kein Dauerzustand sein,
der im Kopf mitläuft.
Sie darf sich ruhiger anfühlen.
Planbarer.
Und näher an dem, was man eigentlich zeigen möchte.

Manchmal braucht es dafür keine neuen Ideen
und keine höhere Schlagzahl.
Sondern weniger Druck
und eine Grundlage,
die zur eigenen Arbeit passt.

Wenn du merkst,
dass sich deine Sichtbarkeit gerade schwer anfühlt,
obwohl deine Arbeit gut ist,
musst du damit nicht alleine bleiben.

In einem unverbindlichen Erstgespräch schauen wir gemeinsam,
wo du gerade stehst,
was dir Klarheit gibt
und ob meine Art zu arbeiten
für dich der richtige nächste Schritt ist.

Kein Pitch.
Kein Druck.
Einfach ein ruhiger Blick von außen.

Henrica

👉 Hier kannst du dir einen Termin buchen.

Starte jetzt mit dem besten Fotoshooting der Welt. Deinem.

Die richtigen Branding Fotos für dein Business.